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NACHRICHTEN

28.01.2012 - Stellungnahme des Südtiroler Burgeninstituts zur geplanten IMU (Immobiliensteuer)
SBI

Die geplante IMU Besteuerung bereitet uns privaten Denkmaleigentümern und -pflegern große Sorgen! Unser Kulturerbe muss gefördert und nicht belastet werden!


• Es liegt in der Natur der Sache, dass wir Verwalter und Eigentümer von Denkmälern dem Schutz historischer Wehrbauten, Schlösser und Wohnbauten als Denkmale der Kunst, als Zeugnisse der Landesgeschichte, der Landeskultur und als wesentlichen Bestandteil der Landschaft sowie dem  Schutz der damit verbundenen Kulturgüter verpflichtet sind und in der Regel auch in diesem Geist leben. Dieser verpflichtende Einsatz für die Gesellschaft und für unsere Landeskultur ist uns selbstverständlich.

• Die Erhaltung, Restaurierung und ständige Wartung - aber auch die Aufwertung dieser denkmalgeschützten Zeitzeugen - verlangt von jedem einzelnen Verantwortlichen einen enormen Einsatz: eine natürlich empfundene Verpflichtung jedes privaten und auch öffentlichen Denkmalpflegers.

• Die Entscheidungsfreiheit für den Eigentümer und Verwalter dieser Objekte ist bereits stark eingeschränkt (Denkmal-, Ensemble-, Landschaftschutz, Bannzonen etc.) und mit Auflagen verbunden, die dieses  Eigentum sehr belasten (enorme Kosten für die Erhaltung, Auflagen der Bürokratie, unendliche Instanzenwege, eingeschränkte Kubaturnutzung, die vorgeschriebene Wahl einzusetzender Betriebsmittel etc.)

• Es ist unbestritten, dass die weitere Pflege und Erhaltung unseres Kulturerbes der Erwartungshaltung unserer Gesellschaft entspricht. Der Tourismus im Lande soll von der Bedeutung dieser historischen Bauten weiterhin profitieren, die Erinnerungskultur, die Tradition und vor allem die sozialen Funktionen der Baudenkmäler sollen  weiterhin gepflegt werden. Die Volkswirtschaft soll auch weiterhin davon ihren Vorteil haben. Deshalb ist es wichtig und notwendig, alles Mögliche zu unternehmen, um die Bewirtschaftung und Verwaltung dieser Objekte zu erleichtern und die Eigentümer entsprechend zu entlasten.

• Mit Nachdruck sei auch auf den verfassungsrechtlichen Status des nationalen künstlerischen Erbes einschließlich des Privateigentums hingewiesen.

  • Nicht bewohnte Kubaturen und Flächen dürfen wie bisher nicht stärker besteuert werden. Die bewohnte Kubatur in Gebäuden mit Denkmalschutzbindung bedarf auch weiterhin der steuerlichen Erleichterung. Weitere Mehrbelastungen sind für die meisten Eigentümer nicht mehr tragbar.
  • Denkmalgeschützte Bausubstanz wird in vielen Fällen traditionell landwirtschaftlich erhalten und genutzt. Diese speziellen Fälle benötigen dringend eine gesetzliche Angleichung von landwirtschaftlichen Gebäuden und denkmalgeschützten Gebäuden.

Im folgenden wird die Stellungnahme der SVP-Arbeitnehmer wiedergegeben:

Zukunfts-Kapital nicht gefährden

ArbeitnehmerInnen in der SVP fordern Beibehaltung der Steuererleichterung für denkmalgeschützte Gebäude.
 
Die historischen Ortskerne unserer Städte und Dörfer, die Burgen und Ansitze und nicht zuletzt die alten Bauernhöfe stellen nicht nur ein kostbares Erbe dar, um das uns viele Nachbarregionen beneiden. Sie stellen auch ein wertvolles Kapital für die Zukunft dar. Ohne diese bedeutenden Denkmäler einer langen Geschichte und Tradition würde Südtirol nackt dastehen und zu einem Allerweltsland verkommen. Deshalb sprechen sich die ArbeitnehmerInnen in der SVP gegen die von der Regierung geplante Abschaffung der Steuererleichterungen für denkmalgeschütze Bauten aus. „Die Besitzer solcher Baulichkeiten bringen große Opfer um sich und unserem Land diese Kleinode zu erhalten. Was es braucht sind stärkere Unterstützungen für die Sanierung anstatt steuerliche Belastungen“, so Vorsitzender Christoph Gufler.  „Wenn die Regierung bestimmte Paläste im Zentrum von Rom oder Florenz unbedingt besteuern will, dann ist das ihre Sache. Die allermeisten der 3253 denkmalgeschützen Gebäude in Südtirol bringen dem Besitzer kein Einkommen und sollen deshalb wenigstens nicht auch noch besteuert werden“. Die ArbeitnehmerInnen in der SVP haben bereits in der Vergangenheit immer wieder darauf hin gewiesen, dass von Seiten des Landes mehr getan werden muss um diese wichtigsten Bausteine unserer Kultur zu erhalten. So wurde unter anderem angeregt, Anreize für die Wiedergewinnung alter Bausubstanz in den historischen Ortskernen zu schaffen und auch im sozialen Wohnbau diese Ressource zu nutzen anstatt neue Bauzonen auszuweisen. Das Land hat erste Schritte in diese Richtung unternommen, die in einzelnen Ortschaften wie z.B. im oberen Vinschgau bereits Früchte tragen. „Dieser Weg ist unbedingt fortzusetzen, weil dadurch nicht nur das historische Gedächtnis unseres Landes erhalten bleibt sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Belebung und dauerhaften Stärkung unserer Ortskerne erfolgt“, so Gufler.

 

 


22.01.2012 - Burgen 10 - Hocheppan erschienen.
SBI

Rezension von Rüdiger Bernges erschienen. Klicken Sie auf den Link.


21.01.2012 - Wechsel im Präsidium der SBI-Jugend
SBI-Jugend

Der 35-jährige, wissenschaftlich hochverdiente Jugendpräsident Dr. Walter Landi teilte der SBI-Jugend-Mitgliederversammlung seinen Abschied aus dem Vorstand mit. SBI-J-Vizevorsitzender Dr. Philip Kleewein und SBI-Präsident, Dr. Carl Philipp Baron Hohenbühel, dankten mit schönen lobenden, aber auch mit scherzhaft ironischen Worten Dr. Walter Landi für seine achtjährige Vorstandstätigkeit bei der SBI-Jugend, zuletzt als deren Präsident. Diesen Worten zollten die Mitglieder eifrig Beifall.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung mit Jahresberichten von Walter Landi und Clemens Egger wurde unter dem Vorsitz des Verwaltungsratsmitgliedes Dr. Alexander Baron Hohenbühel von den anwesenden Jugendmitgliedern auch ein neuer Vorstand gewählt, den die Stimmzähler Dr. Bettina Meraner und Dr. Daniel Mascher ermittelten: Gewählt wurden Dr. Philip Kleewein, Dr. Clemens Egger, Freiin Alix von Eyrl, Dr. Franziska Moser, Graf Dr. Konstantin von Blumenthal, Dr. Johanna Leiter (neu) und Dr. Evi Pechlaner. In einem zweiten Wahlgang wurde aus dem neu zusammengesetzten Jugendvorstand ein neuer Vorsitzender gewählt, wobei sich nur zwei Vorstandsmitglieder ausdrücklich für dieses Amt zur Verfügung stellten. Freiin Alix von Eyrl konnte knapp 80% der Vorzugsstimmen auf sich vereinen.

Das Südtiroler Burgeninstitut freut sich über die Zusammenarbeit mit einem neuen Jugendvorstand und dankt dem bisherigen für seine wertvollen Dienste. Es hofft in allen, Gewählten, Nicht-Gewählten und Ausgeschiedenen, weiterhin zuverlässige Partner im Dienst an der Sache zu haben.


04.01.2012 - SBI auf der Denkmalmesse Monumento in Salzburg
SBI

Das Südtiroler Burgeninstiut war von 4.-6. Jänner mit seinen Publikationen auf der Monumento 2012 in Salzburg vertreten. Viele Besucher waren an der Tätigkeit des Vereins interessiert. Erfreulich war auch der Besuch am Stand des Südtiroler Landesdenkmalamtes, insbesondere von Landeskonservator und Amtsdirektorin, ferner der Landeskonservatorin von Oberöstereich und der Diözesankonservatorin von Wien, aber auch vieler anderer Persönlichkeiten. Wenngleich nicht zu Besuch auf den Südtiroler Ständen, fand die Landesrätin erfreulicherweise doch zumindest die Gelegenheit, die Denkmalmesse zu eröffnen.


30.12.2011 - Das Südtiroler Burgeninstitut wünscht allen Leserinnen und Lesern der Homepage ein gesegnetes Neues Jahr
SBI

Gerne erfahren wir, was Sie von der Homepage halten, Lob und Tadel, Anregungen oder auch bloß einen Hinweis, dass Sie sie gerne lesen.

 

Für heute danken wir für Ihr Interesse und hoffen, dass Sie uns treue Leserinnen und Leser der Homepage bleiben.

Alles Gute im Neuen Jahr 2012!


06.12.2011 - Tiroler Burgenbuch Bd. 10 - Überetsch-Unterland ist erschienen
SBI

Seit 23.12. ist der 10. Band des TIROLER BURGENBUCHES betreffend Überetsch und Unterland im Fachhandel erhältlich. Einige wenige Exemplare können auch über das SBI zum Mitgliederpreis erworben werden.


01.12.2011 - Neue Mitarbeiterin im Team des Südtiroler Burgeninstituts
SBI

Mit 1. Dezember 2011 wird neben Frau Renate Gallmetzer von Montag bis Donnerstag eine ganztägige neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Südtiroler Burgeninstituts tätig sein, Frau Franziska Luther, M. A., aus Eisenach gebürtig und in Partschins wohnhaft. Wir sind überzeugt, dass uns ihre Kenntnisse in interkultureller Wirtschaftskommunikation in Koordination und Organisation bei den verschiedensten Projekten und Aufgaben sowie ihre Erfahrungen in Schloss Tirol entlasten und stützen werden.
 

Ihr Aufgabengebiet wird vorerst vor allem außerordentliche Projektarbeiten zur Durchführung der Beschlüsse des Verwaltungsrates betreffen. Wir freuen uns auf eine angenehme, gute und enge Zusammenarbeit und heißen Frau Luther herzlich willkommen.


17.11.2011 - Burgen 9 „Montani“ und Burgen 10 „Hocheppan“
SBI

Neuerscheinungen: Unsere Burgenreihe wächst und gedeiht – eine wahre Freude!

Soeben ist Burgen 9 „Montani - Kapelle St. Stephan, Obermontani, Untermontani“ erschienen. Landeskonservator Leo Andergassen zeichnet für den Text verantwortlich.

Der Band 10 „Hocheppan - Grafenburg mit romanischen Kapellenfresken“ (Text: Walter Landi, Helmut Stampfer, Thomas Steppan) ist schon unter der Druckwalze und erscheint in den kommenden Tagen.

Die Bände sind über das Büro und natürlich bei allen an diesem Projekt teilhabenden Burgen und Schlössern sowie im guten Buchhandel zu erstehen – vielleicht wären die ganze Reihe oder Einzelbände daraus eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk!

Die Buchvorstellung zu Montani erfolgte - wie aus den Dolomiten vom 17.11.2011, S. 32, zu erfahren - auf Eigeninitiative von Dr. Leo Andergassen. Wir bedauern, dass unsere Mitglieder über die Zeitung davon erfahren mussten.


31.03.2009 - Bildergalerie zum Vereinsleben (SBI)
SBI

sind unter dem Reiter Mitgliederbereich zu finden.

Die entsprechenden Passwörter wurden Ihnen mehrmals in Rundschreiben mitgeteilt und sind unter +39 333 7420776 zu erfragen. Viel Vergnügen!


Südtiroler Burgeninstitut - Tel. +39 0471 982255 - www.burgeninstitut.com
Trostburg - Tel. +39 0471 654401  •  Taufers - Tel. +39 0474 678053