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Fachbibliothek » Fachbibliothek Trostburg

FACHBIBLIOTHEK TROSTBURG (STANDORT BOZEN)

BENÜTZUNG

Fachbibliothek Trostburg (Standort Bozen)Die Fachbibliothek Trostburg wird heute als Präsenzbibliothek geführt und ist im Büro des Südtiroler Burgeninstituts untergebracht.

Sie dient in erster Linie den Vereinsmitgliedern. Eine Benützung Außenstehender ist nach Rücksprache mit den Bibliotheksverantwortlichen oder dem Sekretariat fallweise möglich.

Der Bücherbestand der Handbibliothek zur Tiroler Burgenkunde umfasst Werke der Burgenkunde, der Denkmalpflege, der Kunstgeschichte, der Geschichte und verschiedener Hilfswissenschaften. Neben den burgenkundlichen Fachzeitschriften ist auch die Gesamtausgabe der Monatszeitschrift "Der Schlern" einsehbar.

Um einen Termin zur Benützung zu vereinbaren, wenden Sie sich bitte von Mo-Fr, 9-12 Uhr, an das Sekretäriat des Südtiroler Burgeninstituts

Obstplatz 25/8
I-39100 Bozen
Tel. +39 0471 982 255
info

oder an die Bibliotheksleitung unter

 

Verantwortliche Bibliothekare:

Freiherr Dr. Alexander von Hohenbühel (Vorsitz 1991-2009, 2012)
Dr. Walter Landi (Vorsitz 2011, 2014)
Dr. Daniel Mascher (Vorsitz 2010, 2013)

 

 

GESCHICHTE

Fachbibliothek Trostburg (Standort Bozen)Der Wunsch des Verwaltungsrates war es, die Trostburg als attraktiven Vereinssitz zu adaptieren. Neben den Räumlichkeiten für die Jugend sollte auch ein Burgen- und Vereinsarchiv sowie eine Bibliothek zur Burgenkunde Platz finden. Die praktischen Anforderungen rieten dazu, die Bibliothek nach Bozen zu verlegen.

Natürlich war die Idee zum Aufbau einer Handbibliothek zur Burgenkunde bereits im Jahre 1963 mit der Gründung des Südtiroler Burgenvereins entstanden, doch erst die Gründungen der Südtiroler Burgeninstitut-Jugend (1989) und des Wissenschaftlichen Beirates (1990) führten zu ihrer konkreten Umsetzung.

Die Vereinsjugend, die sowohl ihren statutarisch geregelten Sitz im Wissenschaftlichen Beirat als auch ihren Sitz im Verwaltungsrat (vorerst ohne Stimme) wahrnahm, sah hierin unter anderem eine konkrete Möglichkeit der Mitarbeit. So wurden unter dem ersten Jugendpräsidenten Wolfgang von Klebelsberg für die diversen Aufgaben 1991 Verantwortliche gesucht: Freiherr Alexander von Hohenbühel und Matthias von Guggenberg hatten sich das Anliegen zu Eigen gemacht, eine Fachbibliothek Trostburg einzurichten. Später trat an die Stelle Guggenbergs, der nach dem Studium nach Österreich übersiedelte, Daniel Mascher.

B. Johannes Partenkirchen, um 1869Mit der Einrichtung einer neuen Geschäftsstelle des Südtiroler Burgeninstituts am Obstmarkt in Bozen wurde auch der Bibliothekssitz auf Drängen des Verwaltungsrates dorthin verlegt. Etliche Zukäufe ließen den Bibliotheksbestand rasch anwachsen, sodass nach 15 Jahren an eine Rückübersiedlung auf die Trostburg gedacht werden muss. Dr. Alexander v. Hohenbühel und Dr. Daniel Mascher trieben den besagten Ausbau der Fachbibliothek voran und sorgten für die Erfassung der Bestände mittels elektronischer Datenverarbeitung. Im Jahre 2005 wurde der Bibliotheksrat mit Dr. Walter Landi um ein weiteres Mitglied erweitert.

Vorläufig wird die Fachbibliothek Trostburg in Bozen als kleine Präsenzbibliothek geführt und bietet dem burgenkundlich Interessierten genügend Unterlagen für eine weitreichende Vertiefung in die Thematik. Es ist aber nicht Aufgabe dieser Bibliothek, einen Gesamtüberblick über die burgenkundliche Fachliteratur zu bieten, da dafür sowohl die räumlichen wie finanziellen Möglichkeiten bei weitem nicht ausreichen.

 

Partenkirchen, Trostburg, Michaelstor um 1869

Südtiroler Burgeninstitut - Tel. +39 0471 982255 - www.burgeninstitut.com