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NACHRICHTEN

12.01.2019 - P. Josef Knapp verstorben
Trostburg

P. Josef Knapp (77), Comboni-Missionar aus Pfalzen, ist verstorben.

Er war nach dem Tod von Hochw. Alois Seeber (1934-2004) zum Pfarrer bzw. Pfarradministrator von Waidbruck bestellt worden und feierte in den letzten 14 Jahren regelmäßig mit uns das Patroziniumsfest auf der Trostburg. Er führte die Pfarrgemeinde auch unter dem Jahr, im Herbst, auf die Trostburger Wiese, um dort die Hl. Messe zu feiern und kam gerne zu den Veranstaltungen des Südtiroler Burgeninstituts. Er war es auch, der im Jahre 2005 das neu eröffnete Burgenmuseum segnete. Gerne erinnern wir uns an den Tag, als er mit den singenden, farbenfrohen "Finken Afrikas" durch die Trostburg zog. Sein gewiss auch schüchternes und doch sehr zugängliches Wesen, seine zum Wort Gottes nahe und unkonventionelle, von allzu strengen Regeln befreite Art wird uns in Erinnerung bleiben. Zahlreiche Predigten mit zur Reflexion einladenden und stets markant gesetzten Worten hat er uns hinterlassen. Sie bleiben in unseren Herzen.

Die Pfarrgemeinde verabschiedet ihren Hochw. P. Josef Knapp am Mittwoch, 16. Jänner 2019, mit einer hl. Messe um 19.30 Uhr. Das Südtiroler Burgeninstitut wird ihn zudem am Patroziniumstag des Mönchsvaters Antonius, am 17. Jänner 2019, um 10.30 Uhr in das Gebet einschließen. Er ruhe in Frieden.


29.12.2018 - Neujahrscocktail in Kaltern
SBI-Jugend

Ein großer Erfolg war der heurige Neujahrscocktail der SBI-Jugend mit ihrer Präsidentin Auguste Freiin von Hohenbühel. Die Jugend lud diesmal nach Kaltern in das Rote Haus von Dr. Andreas und Dr. Brigitte v. Lutterotti. Dier Hausherren freuten sich über den regen Zuspruch und die fleißigen Hände der Jugendmitglieder. Besonders erfreulich war die große Teilnehmerzahl unter den jugendlichen Mitgliedern und Freunden derselben. Sie sind schließlich der Garant dafür, dass die Arbeit des Südtiroler Burgeninstituts weitergeführt wird. Vereinspräsident Carl Philipp Baron Hohenbühel dankte für die Initiative der Jugend und die Bereitschaft der Hausherren, ihr Haus zu öffen. Er wünschte ein Gutes Neues Jahr, freute sich über viele Weitgereiste und berichtete vom Projekt Trostburger Straße im Jahre 2019. "Hoffentlich kommen auch wieder viele zum Patroziniuzm auf der Trostburg am 17. Jänner 2018", schloss der Präsident.


20.12.2018 - Neues aus dem Verein - Erstmals 200.000 Jahresbesucher auf unserer Homepage
Trostburg

Für die Homepage-Betreuer ist der Jahreswechsel der Moment vor- und zurückzuschauen und Ihnen, lierbe Nutzerinnen und Nutzer, für Ihre Treue und Ihr Interesse zu danken!

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnacht
und ein gutes Neues Jahr 2019!

Der Rückblick auf das Jahr 2018 berichtet uns von erstmals 200.000 Besuchern unserer Webseite! Sie besuchten 500.000 Seiten, also über 2 Seiten pro Besucher, was ein guter Schnitt ist, und klickten sogar zwei Millionen Mal auf unsere Seiten etwas an! Im stärksten Monat August fanden 26.705 Besucher zu uns. Im traditionell schwächsten Monat waren es immerhin 12.818. Im Tagesschnitt bedeutet das ein Maximum von 861 und ein Minimum von immerhin 427 Besuchern. Wir erinnern uns noch mit Stolz an Zeiten, in denen wir - aus heutiger Sicht "nur" - 12 Tagesbesucher hatten!

Die ARX 2-2018 wurde Anfangs Dezember ausgeliefert. Wir hoffen, Sie haben viel Freude am Heft! Über Rückmeldungen positiver und kritischer Art freuen wir uns immer. Sollten Sie einen Beitrag veröffentlichen wollen, melden Sie sich bitte bei einer der Redaktionen.

Im Rahmen des „7. Europäischen Kongresses über die Nutzung, Bewirtschaftung und Erhaltung historisch bedeutender Gebäude“ hat der Präsident des SBI am 14. November 2018 in der Hofburg in Wien einen Vortrag gehalten. Für das SBI war diese internationale Begegnung mit verschiedenen Organisationen eine gute Gelegenheit, sich vorzustellen und neue Kontakte aufzubauen. Eine Einladung nach Südtirol an Uwe Koch, Ideator des Kulturerbejahres 2018, für das Jahr 2019 wurde ausgesprochen. Dies auch um eine gemeinsame Aktion mit den Beteiligten der Kulturerbejahr-Initiative auf der Trostburg durchzuführen.

Im April soll der 2. Band des „Codex Brandis - Die Burgen im Etschtal, im Nonstal und im Sulztal“ vorgestellt werden.

Auf Burg Taufers soll das Süddach neu eingedeckt werden. Sturmschäden im Wald werden behoben. Auf der Trostburg stehen wieder Dreharbeiten für einen Märchenfilm an, diesmal von Rai Südtirol-Kinderprogramm (Filmstudio Penn mit Judith von Lutterotti als Märchenerzählerin). Oberhalb der Trostburg soll ein Wetterkreuz errichtet werden. Die angekündigte Straße zur Burg ist in der Planungsendphase. Auf Schloss Moos wurde das Museumsdepot gereinigt und kann demnächst fachmännisch eingerichtet werden. Ebenso sollen die Wandmalereien restauriert werden.


20.12.2018 - Die Bagger stehen bereit: Die Trostburg bekommt eine neue Straße
Trostburg

Nun ist es soweit: Die Trostburg bekommt eine bessere Zufahrt.

Ging es ursprünglich von Norden über einen altertümlichen Plattenweg mit ausgekerbten Spurrillen zu einem Osttor zur Burg, wurde schon im 17. Jahrhundert ein zweiter Zugang von der Südseite geschaffen. In den 1950er und 1960er Jahren wurde gemeinsam mit der ENEL eine Straße projektiert, die sogar eine Nutzung mit Kraftfahrzeugen bis zu 2,5 Tonnen Gewicht vorsah. Mit den Restaurierungsarbeiten von 1967-1977 konnte diese Straße tatsächlich umgesetzt werden. Ende der 1980er Jahre wurden zwei Ausweichen eingebaut, Mitte der 1990er Jahre wurde die Straße mit Hilfe der A22 neu asphaltiert und von vielen Schlaglöchern befreit, doch noch immer haftete der Trostburg der Ruf der „schrecklichen Zufahrt“ an, die Besucher und Veranstalter nur mit großer Überwindung auf sich nahmen. Während der Restaurierungsarbeiten an der Trostburg zwischen 2000 und 2010 wurden Baumaterialien über eine Luftbrücke angeliefert und selbst Einsatzkräfte zogen noch immer den Luftweg vor.

Landesrat Florian Mussner, zuständig für Denkmalpflege und Straßenbau, würdigte die laufende und seit über 50 Jahren anhaltende Erhaltungs- und Kulturarbeit des Südtiroler Burgeninstituts auf der Trostburg. In so einem Fall, meinte er, sei es mehr als gerechtfertigt, wenn die öffentliche Hand nicht nur im Bereich der Denkmalpflege am Objekt selbst, sondern auch bei der Anbindung an das Straßennetz eine Unterstützung biete.Der Präsident hat uns dieses tolle Bild der Trostburg zugesandt, es kündigt den Jahreswechsel an und verspricht eine bessere Zufahrt zur Trostburg. Er betonte dabei: „Eine Straße ist nicht nur Beton und Asphalt, sie ist eine Verbindung zu den Menschen und hat eine soziale Bedeutung“. Als besonders positiv bemerkte der Landesrat, dass das Gemeindeprojekt von Bürgermeister Oswald Rabanser auch eine Verlegung der Strom- und Wasserleitungen unter die Erde vorsieht. Er dankte allen Beteiligten und stellte fest, dass die Arbeiten mit dem 20. Dezember 2018 begonnen wurden. Die neue Straße sollte zu einem landschaftlich vorteilhaften Ergebnis führen und eine sichere Zufahrt zur Burg gewährleisten.

Vor einigen Jahren gründete das Südtiroler Burgeninstitut die landwirtschaftliche Gesellschaft „Burgfrieden GmbH“, die sich um die land- und forstwirtschaftlichen Flächen bzw. die Fischereirechte der beiden Burgen, Trostburg und Taufers, kümmert. Die Gesellschaft erwarb auch den Burgberg der Trostburg, trat aber die Straßenparzellen an die Gemeindeverwaltung von Waidbruck ab, so dass die Trostburger Straße „Burgfried-Weg“ in das Straßennetz der Gemeinde aufgenommen werden konnte. Vor drei Jahren wurde mit der Projektierung der Straße begonnen, die nun von der Gemeinde Waidbruck in Zusammenarbeit mit der Provinz Bozen und dem Südtiroler Burgeninstitut umgesetzt werden soll. Das Landesdenkmalamt hat seine Zustimmung bereits erteilt.
AvH


12.12.2018 - MITGLIEDSBEITRAG 2019
SBI
Bei der letzten Generalversammlung im April 2018 wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag ab 2019 von € 52,00 (seit dem Jahr 2000) auf € 60,00 zu erhöhen. Bitte um Beachtund, auch bei eventuellen Daueraufträgen.

19.05.2018 - Trostburger Kräutermischungen 2017 erhältlich
Trostburg

Carmen Brauns baut im absolut naturbelassenem Umfeld der Trostburg seit 2016 auf ca. 1000 qm 41 verschiedene Kräuter an: 2500 Pflanzen. Der Kräuteranbau ist biologisch eingetragen, kontrolliert und zertifiziert. Kaum gedüngt und bislang ohne Pflanzenschutzmittel. 10 Kräutermischungen aus 41 verschiedenen Kräutern wurden 2017 abgefüllt.

Im Juli und August gibt es Führungen durch den Kräutergarten. Zum Angebot >>>

Angebot:
Miss T. – Die Frauen-Kräutermischung
Zitronenmelisse, Frauenmantel, Marokkanische Minze, Schafgarbe, Frauenbeifuß.
Eviva – Die erfrischend reinigende Kräutermischung
Apfelminze, Joccaminze, Brennessel, Ananasalbei Blätter & Blüten, Toronjil Morado Blätter & Blüten.
Verve – Die stärkend belebende Kräutermischung
Anisysop, Salbei, Spitzwegerich, Ringelblume, Kugelamarant.
Caprice – Die ausgleichend milde Kräutermischung
Grüner Hafer, Gewürzfenchel, Lindenblüten, Zitronengras, Kamille.
Blaue Stunde – Die erfrischend kräftigende Kräutermischung
Pferfferminze, Kornblume, Ysop, Eisenkraut.
Lila – Die Kräutermischung zum Aufatmen (10g)
Zitronenthymian, Malve, Kugelamarant, Königskerze.
1001 – Die würzig beruhigende Kräutermischung
Gewürzminze, Wüstenlavendel, Oswego Blätter & Blüten, Winterestragon, Lavendelblüten.
Love & Peace – Die frisch blumige Kräutermischung
Zitronenverbene, Zitronenmelisse, weiße Melisse, Kornblume, Holunder, Malve, Goldmelisse,
Rose, Sonnenblume.
Citas Choice – Die mild erfrischende Kräutermischung
Zitronenmelisse, Holunder, grüne Minze.
Artemideion – Die Kräutermischung für alle Fälle (15g)
Griechischer Bergtee mit Diptam Dost.

Preise:
Große Packung (20 g) und „Artemideion“: € 6,00
„Lila“ (10 g) : € 3,00

Bestellungen: unter 338 8097423 oder carmenbrauns@hotmail.com


01.08.2017 - Die "Trostburg-Tresl" ins rechte Licht gerückt
Trostburg

Der Film "Trostburg-Tresl" wurde erstmals am 14. Jänner 2013 im Bayerischen Rundfunk gezeigt und löste einige Reaktionen aus. Der Präsident des Südtiroler Burgeninstituts verfasste daraufhin einen "Offenen Brief" an den Filmmacher Arndt Wittenberg.

Er beinhaltet manche Aufklärung zu entstandenen Missverständnissen. Dieser "Offene Brief" wird hier als Zusatzinformation zum Film angeboten. Link zum Bayerischen Rundfunk

 

​Lieber Arndt Wittenberg,

gratuliere zum Filmsujet für dieses bewegende Filmepos im BR und auch für das feinfühlige Auge über die Tresl im Jahreslauf auf unserer Burg. (...) Die Trostburg zeigt sich im Film wie ein Gemälde, in dem so viel Erfreuliches nach über 45-jähriger Verwaltung durch das Südtiroler Burgeninstitut und seiner liebevollen, völlig selbstlosen und aufopfernden Belebungs-, Konservierungs- und Restaurierungstätigkeit immer wieder zu entdecken ist: Von den kürzlich hergerichteten Fenstern oder dem restaurierten warmen Kachelofen in Tresls Küche bzw. Stube bis hin zum hergerichteten Wirtschaftsgebäude bzw. Stadel, dem unmittelbaren Lebens- und Tätigkeitsbereich der Hauptprotagonistin. Die Hauptburg selbst hat in den vergangenen 45 Jahren, insbesondere in den letzten zwölf Jahren, eine Rundumerneuerung der gesamten Dachlandschaft, der Innen- und Außenfassaden, viel Ruinensicherungen und auch Instandsetzungen im Innenbereich erleben dürfen, auch das kommt ausgezeichnet ins Bild.

Der auf die Person von Tresl zugeschnittene Filmbeitrag weckt zu Recht wertvolle Emotionen, die uns in der heutigen Zeit einfach gut tun, wie auch zahlreiche Reaktionen auf den Film zeigen. Damit aber Tresls Verhältnis zum heutigen Eigentümer nicht wie im Film, vielleicht doch verzerrt und etwas negativ belastet, zurückbleibt, folgend ein paar Feststellungen, die bei eventuellen Fragen an Ihre Redaktion kommuniziert gehören. Ich möchte das durchaus auch kritisch verstanden wissen, weil im Schnitt des Films - meiner Meinung nach - Möglichkeiten, Einseitigkeiten zu relativieren, ausgelassen wurden, auch wenn natürlich das bewegende Menschenbild von Tresl im gewollten Fokus stehen musste.

·          Das Südtiroler Burgeninstitut hat die Burg und alle Nebengebäude (mit der Turnierwiese und dem Wäldchen um die Burg) in einem stark verwahrlosten Zustand von den Grafen Wolkenstein im Jahre 1967 im guten Einvernehmen gekauft, um sie vor dem Verfall zu retten. Es waren jedoch keine weiteren zu bearbeitenden Grundflächen dabei. Ehrenamtlicher Idealismus, um die öffentliche und private Pflicht zur Erhaltung unseres Kulturerbes einzufordern, war die alleinige Antriebsfeder, diesen Kauf zu tätigen.

·          Die von Tresl bearbeiteten Flächen haben über die Zeitspanne 1967 bis 2011 nicht zur Burg gehört, sondern einer Mailänder Unternehmerfamilie. Das heißt, Tresl hat den größten Teil ihres Lebens zwar die Wiesen bearbeitet, aber nicht für das Burgeninstitut, sondern als Pächterin der Mailänder Unternehmer.

·         Das Burgeninstitut hat der Tresl von Anfang an Wohnplatz und Strukturen, Gärten u.s.w. gerne kostenlos zur Nutzung überlassen, so auch den Stall und den Stadel für Vieh und Heu. Investitionen in Infrastrukturen, wie zum Beispiel den Stadel, waren zeitlebens durch das Burgeninstitut getätigt worden.

·          Seit dem Jahre 2012 ist es dem Südtiroler Burgeninstitut durch Kauf von der Mailänder Unternehmerfamilie gelungen, auch bewirtschaftender Eigentümer der umliegenden Flächen (Wein, Wald und Wiesen, die alle einmal vor unserer Zeit zur Trostburg gehörten) zu werden.

·          Tresl ist seit dem Rückkauf durch das Burgeninstitut fix, ihre Familienmitglieder saisonal bei uns angestellt. Unsere erste Heuernte wurde mit Hilfe von Tresl und ihrer Familie eingebracht. In die Führungssaison war Tresl von Anfang an eingebunden. Weitere Burgführer stehen ihr zur Seite. Größere Veranstaltungen und Unternehmungen werden immer von der Vereinsleitung aus organisiert und assistiert. Alle Arbeitsschritte, die über den normalen Lebensalltag von Tresl hinausgehen, werden stets gemeinsam besprochen und abgestimmt.

·         An anderer Stelle erwähnte Tresl das Südtiroler Burgeninstitut als besten Burgherrn, den sie sich vorstellen könne. Dass nun Tresl seit knapp einem halben Jahrhundert mit dem Eigentümer Südtiroler Burgeninstitut und seinen Verwaltern in glücklicher und zufriedener Symbiose auf der Burg lebt, zeigt doch sehr deutlich, dass dieser begangene Weg der richtige ist, auch wenn gewisse komplexe Fragen für die Zukunft noch nicht geklärt sind.

Insgesamt freue ich mich aber über die vielen Reaktionen und würde mich ebenfalls freuen, Kommentare von bayerischer Seite zu bekommen. Von den "Lebenslinienfans" erwarten wir uns eine gute Mundwerbung für unsere Burg. Mögen viele Besucher kommen, um Burg und Tresl, aber auch uns zu erleben.

Herzliche Grüße,

Carl Philipp Baron Hohenbühel
St. Michael Eppan, den 16.01.2013