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NACHRICHTEN

14.12.2018 - Neues aus dem Verein - Erstmals 200.000 Jahresbesucher auf unserer Homepage
Trostburg

Der Präsident hat uns ein tolles Bild von der Trostburg zugesandt, das wir Ihnen hier nicht vorenthalten wollen. Es kündigt den Jahreswechsel an und verspricht eine bessere Zufahrt zur Trostburg.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnacht
und ein gutes Neues Jahr 2019!

Für die Homepage-Betreuer ist der Jahreswechsel der Moment vor- und zurückzuschauen und Ihnen, lierbe Nutzerinnen und Nutzer, für Ihre Treue und Ihr Interesse zu danken!

Der Rückblick auf das Jahr 2018 berichtet uns von erstmals 200.000 Besuchern unserer Webseite! Sie besuchten 500.000 Seiten, also über 2 Seiten pro Besucher, was ein guter Schnitt ist, und klickten sogar zwei Millionen Mal auf unsere Seiten etwas an! Im stärksten Monat August fanden 26.705 Besucher zu uns. Im traditionell schwächsten Monat waren es immerhin 12.818. Im Tagesschnitt bedeutet das ein Maximum von 861 und ein Minimum von immerhin 427 Besuchern. Wir erinnern uns noch mit Stolz an Zeiten, in denen wir - aus heutiger Sicht "nur" - 12 Tagesbesucher hatten!

Die ARX 2-2018 wurde Anfangs Dezember ausgeliefert. Wir hoffen, Sie haben viel Freude am Heft! Über Rückmeldungen positiver und kritischer Art freuen wir uns immer. Sollten Sie einen Beitrag veröffentlichen wollen, melden Sie sich bitte bei einer der Redaktionen.

Im Rahmen des „7. Europäischen Kongresses über die Nutzung, Bewirtschaftung und Erhaltung historisch bedeutender Gebäude“ hat der Präsident des SBI am 14. November 2018 in der Hofburg in Wien einen Vortrag gehalten. Für das SBI war diese internationale Begegnung mit verschiedenen Organisationen eine gute Gelegenheit, sich vorzustellen und neue Kontakte aufzubauen. Eine Einladung nach Südtirol an Uwe Koch, Ideator des Kulturerbejahres 2018, für das Jahr 2019 wurde ausgesprochen. Dies auch um eine gemeinsame Aktion mit den Beteiligten der Kulturerbejahr-Initiative auf der Trostburg durchzuführen.

Im April soll der 2. Band des „Codex Brandis - Die Burgen im Etschtal, im Nonstal und im Sulztal“ vorgestellt werden.

Auf Burg Taufers soll das Süddach neu eingedeckt werden. Sturmschäden im Wald werden behoben. Auf der Trostburg stehen wieder Dreharbeiten für einen Märchenfilm an, diesmal von Rai Südtirol-Kinderprogramm (Filmstudio Penn mit Judith von Lutterotti als Märchenerzählerin). Oberhalb der Trostburg soll ein Wetterkreuz errichtet werden. Die angekündigte Straße zur Burg ist in der Planungsendphase. Auf Schloss Moos wurde das Museumsdepot gereinigt und kann demnächst fachmännisch eingerichtet werden. Ebenso sollen die Wandmalereien restauriert werden.


12.12.2018 - MITGLIEDSBEITRAG 2019
SBI
Bei der letzten Generalversammlung im April 2018 wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag ab 2019 von € 52,00 (seit dem Jahr 2000) auf € 60,00 zu erhöhen. Bitte um Beachtund, auch bei eventuellen Daueraufträgen.

20.11.2018 - Burgruine Wolkenstein soll restauriert werden
Die landeseigene Burg Wolkenstein am Eingang des Langentales in Gröden soll in Stand gesetzt werden. Das hat die Landesregierung grundsätzlich beschlossen.
 
Die Burgruine Wolkenstein will das Land vor einem weiteren Verfall schützen - Foto: LPA/Landesdenkmalamt

In der Felswand der Stevia an der Einmündung des Langentales in Gröden liegt auf 1600 Metern Meereshöhe die Burgruine Wolkenstein. Die ehemalige Stammburg der Tiroler Adelsfamilie Wolkenstein-Trostburg, einer Seitenlinie der Herren von Villanders, wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Um 1240 war sie Eigentum von Heinrich von Kastelruth. 1293 erwarb Randolt von Villanders, ein Vorfahre des späteren Geschlechts der Wolkensteiner, die Burg samt dem Gericht Wolkenstein. Bei einer Erbteilung 1407 fiel sie Michael von Wolkenstein zu, dem älteren Bruder Oswalds. Die Burg wurde Ende des 15. Jahrhunderts von den Venezianern erstürmt, 1525 zunächst wieder aufgebaut, diente dann als Gerichtssitz und verfiel schließlich. Erhalten sind heute nur noch die nach Süden gerichtete Talwand und der Vorhof.
Die Burg, die sich in einem sehr schlechten Zustand befindet, ist im Besitz der Landesforstdomäne. Um einem Verfall vorzubeugen, hat sich die Landesregierung heute (20. November) auf Vorschlag der Landesräte für Hochbau und Vermögen, Christian Tommasini, und für Denkmalpflege, Florian Mussner, für eine Instandsetzung und Sanierung ausgesprochen. Zudem soll das Bauvorhaben in das Instandhaltungsprogramm des Landesamtes für Bauerhaltung aufgenommen werden.
"Die Abteilung Vermögensverwaltung hat in Absprache mit dem Ressort für Denkmalpflege eine detaillierte Bauaufnahmezeichnung ausführen lassen, die den kritischen Zustand der Burgruine dokumentiert", lassen die Landesräte Tommasini und Mussner wissen. Demnach seien die dringendsten Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen mit 250.000 Euro zu veranschlagen. Um die Arbeiten durchführen zu können, muss die Burgruine aus dem Eigentum der Forstdomäne ausgegliedert und in das verfügbare Vermögen des Landes eingegliedert werden. Erst dann kann die Abteilung Vermögensverwaltung die notwendigen Baumaßnahmen in die Wege leiten.

jw/Presseaussendung des Landes

19.05.2018 - Trostburger Kräutermischungen 2017 erhältlich
Trostburg

Carmen Brauns baut im absolut naturbelassenem Umfeld der Trostburg seit 2016 auf ca. 1000 qm 41 verschiedene Kräuter an: 2500 Pflanzen. Der Kräuteranbau ist biologisch eingetragen, kontrolliert und zertifiziert. Kaum gedüngt und bislang ohne Pflanzenschutzmittel. 10 Kräutermischungen aus 41 verschiedenen Kräutern wurden 2017 abgefüllt.

Im Juli und August gibt es Führungen durch den Kräutergarten. Zum Angebot >>>

Angebot:
Miss T. – Die Frauen-Kräutermischung
Zitronenmelisse, Frauenmantel, Marokkanische Minze, Schafgarbe, Frauenbeifuß.
Eviva – Die erfrischend reinigende Kräutermischung
Apfelminze, Joccaminze, Brennessel, Ananasalbei Blätter & Blüten, Toronjil Morado Blätter & Blüten.
Verve – Die stärkend belebende Kräutermischung
Anisysop, Salbei, Spitzwegerich, Ringelblume, Kugelamarant.
Caprice – Die ausgleichend milde Kräutermischung
Grüner Hafer, Gewürzfenchel, Lindenblüten, Zitronengras, Kamille.
Blaue Stunde – Die erfrischend kräftigende Kräutermischung
Pferfferminze, Kornblume, Ysop, Eisenkraut.
Lila – Die Kräutermischung zum Aufatmen (10g)
Zitronenthymian, Malve, Kugelamarant, Königskerze.
1001 – Die würzig beruhigende Kräutermischung
Gewürzminze, Wüstenlavendel, Oswego Blätter & Blüten, Winterestragon, Lavendelblüten.
Love & Peace – Die frisch blumige Kräutermischung
Zitronenverbene, Zitronenmelisse, weiße Melisse, Kornblume, Holunder, Malve, Goldmelisse,
Rose, Sonnenblume.
Citas Choice – Die mild erfrischende Kräutermischung
Zitronenmelisse, Holunder, grüne Minze.
Artemideion – Die Kräutermischung für alle Fälle (15g)
Griechischer Bergtee mit Diptam Dost.

Preise:
Große Packung (20 g) und „Artemideion“: € 6,00
„Lila“ (10 g) : € 3,00

Bestellungen: unter 338 8097423 oder carmenbrauns@hotmail.com


01.08.2017 - Die "Trostburg-Tresl" ins rechte Licht gerückt
Trostburg

Der Film "Trostburg-Tresl" wurde erstmals am 14. Jänner 2013 im Bayerischen Rundfunk gezeigt und löste einige Reaktionen aus. Der Präsident des Südtiroler Burgeninstituts verfasste daraufhin einen "Offenen Brief" an den Filmmacher Arndt Wittenberg.

Er beinhaltet manche Aufklärung zu entstandenen Missverständnissen. Dieser "Offene Brief" wird hier als Zusatzinformation zum Film angeboten. Link zum Bayerischen Rundfunk

 

​Lieber Arndt Wittenberg,

gratuliere zum Filmsujet für dieses bewegende Filmepos im BR und auch für das feinfühlige Auge über die Tresl im Jahreslauf auf unserer Burg. (...) Die Trostburg zeigt sich im Film wie ein Gemälde, in dem so viel Erfreuliches nach über 45-jähriger Verwaltung durch das Südtiroler Burgeninstitut und seiner liebevollen, völlig selbstlosen und aufopfernden Belebungs-, Konservierungs- und Restaurierungstätigkeit immer wieder zu entdecken ist: Von den kürzlich hergerichteten Fenstern oder dem restaurierten warmen Kachelofen in Tresls Küche bzw. Stube bis hin zum hergerichteten Wirtschaftsgebäude bzw. Stadel, dem unmittelbaren Lebens- und Tätigkeitsbereich der Hauptprotagonistin. Die Hauptburg selbst hat in den vergangenen 45 Jahren, insbesondere in den letzten zwölf Jahren, eine Rundumerneuerung der gesamten Dachlandschaft, der Innen- und Außenfassaden, viel Ruinensicherungen und auch Instandsetzungen im Innenbereich erleben dürfen, auch das kommt ausgezeichnet ins Bild.

Der auf die Person von Tresl zugeschnittene Filmbeitrag weckt zu Recht wertvolle Emotionen, die uns in der heutigen Zeit einfach gut tun, wie auch zahlreiche Reaktionen auf den Film zeigen. Damit aber Tresls Verhältnis zum heutigen Eigentümer nicht wie im Film, vielleicht doch verzerrt und etwas negativ belastet, zurückbleibt, folgend ein paar Feststellungen, die bei eventuellen Fragen an Ihre Redaktion kommuniziert gehören. Ich möchte das durchaus auch kritisch verstanden wissen, weil im Schnitt des Films - meiner Meinung nach - Möglichkeiten, Einseitigkeiten zu relativieren, ausgelassen wurden, auch wenn natürlich das bewegende Menschenbild von Tresl im gewollten Fokus stehen musste.

·          Das Südtiroler Burgeninstitut hat die Burg und alle Nebengebäude (mit der Turnierwiese und dem Wäldchen um die Burg) in einem stark verwahrlosten Zustand von den Grafen Wolkenstein im Jahre 1967 im guten Einvernehmen gekauft, um sie vor dem Verfall zu retten. Es waren jedoch keine weiteren zu bearbeitenden Grundflächen dabei. Ehrenamtlicher Idealismus, um die öffentliche und private Pflicht zur Erhaltung unseres Kulturerbes einzufordern, war die alleinige Antriebsfeder, diesen Kauf zu tätigen.

·          Die von Tresl bearbeiteten Flächen haben über die Zeitspanne 1967 bis 2011 nicht zur Burg gehört, sondern einer Mailänder Unternehmerfamilie. Das heißt, Tresl hat den größten Teil ihres Lebens zwar die Wiesen bearbeitet, aber nicht für das Burgeninstitut, sondern als Pächterin der Mailänder Unternehmer.

·         Das Burgeninstitut hat der Tresl von Anfang an Wohnplatz und Strukturen, Gärten u.s.w. gerne kostenlos zur Nutzung überlassen, so auch den Stall und den Stadel für Vieh und Heu. Investitionen in Infrastrukturen, wie zum Beispiel den Stadel, waren zeitlebens durch das Burgeninstitut getätigt worden.

·          Seit dem Jahre 2012 ist es dem Südtiroler Burgeninstitut durch Kauf von der Mailänder Unternehmerfamilie gelungen, auch bewirtschaftender Eigentümer der umliegenden Flächen (Wein, Wald und Wiesen, die alle einmal vor unserer Zeit zur Trostburg gehörten) zu werden.

·          Tresl ist seit dem Rückkauf durch das Burgeninstitut fix, ihre Familienmitglieder saisonal bei uns angestellt. Unsere erste Heuernte wurde mit Hilfe von Tresl und ihrer Familie eingebracht. In die Führungssaison war Tresl von Anfang an eingebunden. Weitere Burgführer stehen ihr zur Seite. Größere Veranstaltungen und Unternehmungen werden immer von der Vereinsleitung aus organisiert und assistiert. Alle Arbeitsschritte, die über den normalen Lebensalltag von Tresl hinausgehen, werden stets gemeinsam besprochen und abgestimmt.

·         An anderer Stelle erwähnte Tresl das Südtiroler Burgeninstitut als besten Burgherrn, den sie sich vorstellen könne. Dass nun Tresl seit knapp einem halben Jahrhundert mit dem Eigentümer Südtiroler Burgeninstitut und seinen Verwaltern in glücklicher und zufriedener Symbiose auf der Burg lebt, zeigt doch sehr deutlich, dass dieser begangene Weg der richtige ist, auch wenn gewisse komplexe Fragen für die Zukunft noch nicht geklärt sind.

Insgesamt freue ich mich aber über die vielen Reaktionen und würde mich ebenfalls freuen, Kommentare von bayerischer Seite zu bekommen. Von den "Lebenslinienfans" erwarten wir uns eine gute Mundwerbung für unsere Burg. Mögen viele Besucher kommen, um Burg und Tresl, aber auch uns zu erleben.

Herzliche Grüße,

Carl Philipp Baron Hohenbühel
St. Michael Eppan, den 16.01.2013