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NACHRICHTEN

08.08.2019 - Die neue ARX liegt auf.
SBI

Die neue ARX hat nun fast alle Haushalte erreicht. Wieder bietet sie viel Neues. Sehen Sie selbst...!

Aus dem Inhalt:

Zum Neuen Schloss Schleißheim und seiner Maximilianskapelle
Schloss Castolovice in Böhmen
Das Burgschloß Albrechtsberg a. d. Großen Krems in Niederösterreich
Burg Nanno am Nonsberg: ein „Palaggio all’Italiana“
Über Zugbrücken mit Schwungruten in Wehrbauten im nördlichen Italien
Die Küchen in Burgen Ein Beitrag zur Wohn- und Versorgungskultur des Adels im Mittelalter und der frühen Neuzeit
Burgen, Schlösser und Befestigungen im Kreis Dachau

Vereinsnachrichten
Denkmalpflege als Bildungsauftrag - 44. Mitgliederversammlung des SBI und Fahrt zu den Villen des Brentakanals sowie Jahreshauptversammlung des Bayerischen Denkmälervereines

Ausstellungen/Museen
Nachrichten
Buchbesprechungen

Neuerscheinung
Suchbild
Anzeige zur Mauertrockenlegung


08.08.2019 - Die Straße zur Trostburg macht Fortschritte
Trostburg

Tüchtig und gewissenhaft sind die Arbeiter beim Ausbau der Straße zur Trostburg.

Seit Arbeitsbeginn im Frühjahr (s. Foto links vom Mai 2019) hat sich viel getan.

Noch sind die Steine der Mauern, die vorort abgebaut werden, recht hell, aber sie werden nachdunkeln, so wie sie sich sonst überall in dieser Gegend zeigen.

Fleißig ist auch unser Präsident, der allwöchentlich einen Lokalaugenschein abhält mit allen Vertretern von Gemeinde und Baufirma, mit den Mitarbeitern der Burgfrieden GmbH sowie mit den Vertretern von Denkmal- und Landschaftsschutz, um jeden kleinen Schritt zu besprechen und zu planen.

Ein großes Vergelt`s Gott an alle, die sich hier auch einbrachten. Das Straßenprojekt ist doch ein bedeutender Eingriff, umso erfreulicher, dass er so gut gelingt und als positive Aufwertung der Straße aus den 60ern betrachtet werden kann, sowohl technisch als auch landschaftlich.


16.03.2019 - Ein großer Tag für alle ARX-Abonnenten und ARX-Freunde
SBI

ARX-LogoUnsere Zeitschrift ARX. Burgen und Schlösser in Bayern, Österreich und Südtirol wird 40 Jahre alt und erscheint damit seit 1979 regelmäßig zweimal jährlich. Nun mit einer Auflage von rund 5.000 Stück.

Seit heute sind die Inhalte der ARX digital recherchierbar. Dazu steht Ihnen das ARX-Register auf unserer Homepage zur Verfügung. Stöbern Sie darin und entdecken Sie die ARX von Neuem!

Unser Dank gebührt in erster Linie Frau Petra Niedziella M.A. (Hauptschriftleitung ARX) und als Fördererin des Projekts der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

Möge diese neue Datenbank dazu beitragen, dass die Inhalte der ARX einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden und die Zeitschrift leichter für die Forschung genutzt werden kann.

Das ARX-Register ist eine Datenbank, in der sachkundig die Hauptartikel und Nachrichtenbeiträge der seit 40 Jahren bestehenden Zeitschrift ARX (seit 1979) erfasst und verschlagwortet wurden. Sie ermöglicht Vereinsmitgliedern, Abonnenten und Interessierten die Suche nach Inhalt, Autor, Titel/Untertitel als auch nach Stichworten, Orts-/Objektangaben, Personen und Vereinsnachrichten. Daneben gibt es ein Gesamtverzeichnis im Umfang von derzeit über 200 Druckseiten.

Eine Datenbank nie fertig, die PDFs werden aber nach Fortschritt kontinuierlich aktualisiert.

Derzeit noch nicht verschlagwortet sind die Jahrgänge 1987–1991 und die Hefte 2/2017–2/2018. Dennoch, Sie werden schon jetzt vieles finden, was Sie vielleicht schon lange suchten. Für die noch nicht detailliert erfassten Hefte steht noch eine grobe Recherchemöglichkeit nach Autoren und Titeln zur Verfügung (Stand: 15. März 2019).

Wir freuen uns, wenn Sie diese Nachricht an Interessierte weitergeben.


20.12.2018 - Die Bagger stehen bereit: Die Trostburg bekommt eine neue Straße
Trostburg

Nun ist es soweit: Die Trostburg bekommt eine bessere Zufahrt.

Ging es ursprünglich von Norden über einen altertümlichen Plattenweg mit ausgekerbten Spurrillen zu einem Osttor zur Burg, wurde schon im 17. Jahrhundert ein zweiter Zugang von der Südseite geschaffen. In den 1950er und 1960er Jahren wurde gemeinsam mit der ENEL eine Straße projektiert, die sogar eine Nutzung mit Kraftfahrzeugen bis zu 2,5 Tonnen Gewicht vorsah. Mit den Restaurierungsarbeiten von 1967-1977 konnte diese Straße tatsächlich umgesetzt werden. Ende der 1980er Jahre wurden zwei Ausweichen eingebaut, Mitte der 1990er Jahre wurde die Straße mit Hilfe der A22 neu asphaltiert und von vielen Schlaglöchern befreit, doch noch immer haftete der Trostburg der Ruf der „schrecklichen Zufahrt“ an, die Besucher und Veranstalter nur mit großer Überwindung auf sich nahmen. Während der Restaurierungsarbeiten an der Trostburg zwischen 2000 und 2010 wurden Baumaterialien über eine Luftbrücke angeliefert und selbst Einsatzkräfte zogen noch immer den Luftweg vor.

Landesrat Florian Mussner, zuständig für Denkmalpflege und Straßenbau, würdigte die laufende und seit über 50 Jahren anhaltende Erhaltungs- und Kulturarbeit des Südtiroler Burgeninstituts auf der Trostburg. In so einem Fall, meinte er, sei es mehr als gerechtfertigt, wenn die öffentliche Hand nicht nur im Bereich der Denkmalpflege am Objekt selbst, sondern auch bei der Anbindung an das Straßennetz eine Unterstützung biete.Der Präsident hat uns dieses tolle Bild der Trostburg zugesandt, es kündigt den Jahreswechsel an und verspricht eine bessere Zufahrt zur Trostburg. Er betonte dabei: „Eine Straße ist nicht nur Beton und Asphalt, sie ist eine Verbindung zu den Menschen und hat eine soziale Bedeutung“. Als besonders positiv bemerkte der Landesrat, dass das Gemeindeprojekt von Bürgermeister Oswald Rabanser auch eine Verlegung der Strom- und Wasserleitungen unter die Erde vorsieht. Er dankte allen Beteiligten und stellte fest, dass die Arbeiten mit dem 20. Dezember 2018 begonnen wurden. Die neue Straße sollte zu einem landschaftlich vorteilhaften Ergebnis führen und eine sichere Zufahrt zur Burg gewährleisten.

Vor einigen Jahren gründete das Südtiroler Burgeninstitut die landwirtschaftliche Gesellschaft „Burgfrieden GmbH“, die sich um die land- und forstwirtschaftlichen Flächen bzw. die Fischereirechte der beiden Burgen, Trostburg und Taufers, kümmert. Die Gesellschaft erwarb auch den Burgberg der Trostburg, trat aber die Straßenparzellen an die Gemeindeverwaltung von Waidbruck ab, so dass die Trostburger Straße „Burgfried-Weg“ in das Straßennetz der Gemeinde aufgenommen werden konnte. Vor drei Jahren wurde mit der Projektierung der Straße begonnen, die nun von der Gemeinde Waidbruck in Zusammenarbeit mit der Provinz Bozen und dem Südtiroler Burgeninstitut umgesetzt werden soll. Das Landesdenkmalamt hat seine Zustimmung bereits erteilt.
AvH


19.05.2018 - Trostburger Kräutermischungen 2017 erhältlich
Trostburg

Carmen Brauns baut im absolut naturbelassenem Umfeld der Trostburg seit 2016 auf ca. 1000 qm 41 verschiedene Kräuter an: 2500 Pflanzen. Der Kräuteranbau ist biologisch eingetragen, kontrolliert und zertifiziert. Kaum gedüngt und bislang ohne Pflanzenschutzmittel. 10 Kräutermischungen aus 41 verschiedenen Kräutern wurden 2017 abgefüllt.

Im Juli und August gibt es Führungen durch den Kräutergarten. Zum Angebot >>>

Angebot:
Miss T. – Die Frauen-Kräutermischung
Zitronenmelisse, Frauenmantel, Marokkanische Minze, Schafgarbe, Frauenbeifuß.
Eviva – Die erfrischend reinigende Kräutermischung
Apfelminze, Joccaminze, Brennessel, Ananasalbei Blätter & Blüten, Toronjil Morado Blätter & Blüten.
Verve – Die stärkend belebende Kräutermischung
Anisysop, Salbei, Spitzwegerich, Ringelblume, Kugelamarant.
Caprice – Die ausgleichend milde Kräutermischung
Grüner Hafer, Gewürzfenchel, Lindenblüten, Zitronengras, Kamille.
Blaue Stunde – Die erfrischend kräftigende Kräutermischung
Pferfferminze, Kornblume, Ysop, Eisenkraut.
Lila – Die Kräutermischung zum Aufatmen (10g)
Zitronenthymian, Malve, Kugelamarant, Königskerze.
1001 – Die würzig beruhigende Kräutermischung
Gewürzminze, Wüstenlavendel, Oswego Blätter & Blüten, Winterestragon, Lavendelblüten.
Love & Peace – Die frisch blumige Kräutermischung
Zitronenverbene, Zitronenmelisse, weiße Melisse, Kornblume, Holunder, Malve, Goldmelisse,
Rose, Sonnenblume.
Citas Choice – Die mild erfrischende Kräutermischung
Zitronenmelisse, Holunder, grüne Minze.
Artemideion – Die Kräutermischung für alle Fälle (15g)
Griechischer Bergtee mit Diptam Dost.

Preise:
Große Packung (20 g) und „Artemideion“: € 6,00
„Lila“ (10 g) : € 3,00

Bestellungen: unter 338 8097423 oder carmenbrauns@hotmail.com


01.08.2017 - Die "Trostburg-Tresl" ins rechte Licht gerückt
Trostburg

Der Film "Trostburg-Tresl" wurde erstmals am 14. Jänner 2013 im Bayerischen Rundfunk gezeigt und löste einige Reaktionen aus. Der Präsident des Südtiroler Burgeninstituts verfasste daraufhin einen "Offenen Brief" an den Filmmacher Arndt Wittenberg.

Er beinhaltet manche Aufklärung zu entstandenen Missverständnissen. Dieser "Offene Brief" wird hier als Zusatzinformation zum Film angeboten. Link zum Bayerischen Rundfunk

 

​Lieber Arndt Wittenberg,

gratuliere zum Filmsujet für dieses bewegende Filmepos im BR und auch für das feinfühlige Auge über die Tresl im Jahreslauf auf unserer Burg. (...) Die Trostburg zeigt sich im Film wie ein Gemälde, in dem so viel Erfreuliches nach über 45-jähriger Verwaltung durch das Südtiroler Burgeninstitut und seiner liebevollen, völlig selbstlosen und aufopfernden Belebungs-, Konservierungs- und Restaurierungstätigkeit immer wieder zu entdecken ist: Von den kürzlich hergerichteten Fenstern oder dem restaurierten warmen Kachelofen in Tresls Küche bzw. Stube bis hin zum hergerichteten Wirtschaftsgebäude bzw. Stadel, dem unmittelbaren Lebens- und Tätigkeitsbereich der Hauptprotagonistin. Die Hauptburg selbst hat in den vergangenen 45 Jahren, insbesondere in den letzten zwölf Jahren, eine Rundumerneuerung der gesamten Dachlandschaft, der Innen- und Außenfassaden, viel Ruinensicherungen und auch Instandsetzungen im Innenbereich erleben dürfen, auch das kommt ausgezeichnet ins Bild.

Der auf die Person von Tresl zugeschnittene Filmbeitrag weckt zu Recht wertvolle Emotionen, die uns in der heutigen Zeit einfach gut tun, wie auch zahlreiche Reaktionen auf den Film zeigen. Damit aber Tresls Verhältnis zum heutigen Eigentümer nicht wie im Film, vielleicht doch verzerrt und etwas negativ belastet, zurückbleibt, folgend ein paar Feststellungen, die bei eventuellen Fragen an Ihre Redaktion kommuniziert gehören. Ich möchte das durchaus auch kritisch verstanden wissen, weil im Schnitt des Films - meiner Meinung nach - Möglichkeiten, Einseitigkeiten zu relativieren, ausgelassen wurden, auch wenn natürlich das bewegende Menschenbild von Tresl im gewollten Fokus stehen musste.

·          Das Südtiroler Burgeninstitut hat die Burg und alle Nebengebäude (mit der Turnierwiese und dem Wäldchen um die Burg) in einem stark verwahrlosten Zustand von den Grafen Wolkenstein im Jahre 1967 im guten Einvernehmen gekauft, um sie vor dem Verfall zu retten. Es waren jedoch keine weiteren zu bearbeitenden Grundflächen dabei. Ehrenamtlicher Idealismus, um die öffentliche und private Pflicht zur Erhaltung unseres Kulturerbes einzufordern, war die alleinige Antriebsfeder, diesen Kauf zu tätigen.

·          Die von Tresl bearbeiteten Flächen haben über die Zeitspanne 1967 bis 2011 nicht zur Burg gehört, sondern einer Mailänder Unternehmerfamilie. Das heißt, Tresl hat den größten Teil ihres Lebens zwar die Wiesen bearbeitet, aber nicht für das Burgeninstitut, sondern als Pächterin der Mailänder Unternehmer.

·         Das Burgeninstitut hat der Tresl von Anfang an Wohnplatz und Strukturen, Gärten u.s.w. gerne kostenlos zur Nutzung überlassen, so auch den Stall und den Stadel für Vieh und Heu. Investitionen in Infrastrukturen, wie zum Beispiel den Stadel, waren zeitlebens durch das Burgeninstitut getätigt worden.

·          Seit dem Jahre 2012 ist es dem Südtiroler Burgeninstitut durch Kauf von der Mailänder Unternehmerfamilie gelungen, auch bewirtschaftender Eigentümer der umliegenden Flächen (Wein, Wald und Wiesen, die alle einmal vor unserer Zeit zur Trostburg gehörten) zu werden.

·          Tresl ist seit dem Rückkauf durch das Burgeninstitut fix, ihre Familienmitglieder saisonal bei uns angestellt. Unsere erste Heuernte wurde mit Hilfe von Tresl und ihrer Familie eingebracht. In die Führungssaison war Tresl von Anfang an eingebunden. Weitere Burgführer stehen ihr zur Seite. Größere Veranstaltungen und Unternehmungen werden immer von der Vereinsleitung aus organisiert und assistiert. Alle Arbeitsschritte, die über den normalen Lebensalltag von Tresl hinausgehen, werden stets gemeinsam besprochen und abgestimmt.

·         An anderer Stelle erwähnte Tresl das Südtiroler Burgeninstitut als besten Burgherrn, den sie sich vorstellen könne. Dass nun Tresl seit knapp einem halben Jahrhundert mit dem Eigentümer Südtiroler Burgeninstitut und seinen Verwaltern in glücklicher und zufriedener Symbiose auf der Burg lebt, zeigt doch sehr deutlich, dass dieser begangene Weg der richtige ist, auch wenn gewisse komplexe Fragen für die Zukunft noch nicht geklärt sind.

Insgesamt freue ich mich aber über die vielen Reaktionen und würde mich ebenfalls freuen, Kommentare von bayerischer Seite zu bekommen. Von den "Lebenslinienfans" erwarten wir uns eine gute Mundwerbung für unsere Burg. Mögen viele Besucher kommen, um Burg und Tresl, aber auch uns zu erleben.

Herzliche Grüße,

Carl Philipp Baron Hohenbühel
St. Michael Eppan, den 16.01.2013