Aktuelles » Nachrichten

NACHRICHTEN

16.03.2019 - Ein großer Tag für alle ARX-Abonnenten und ARX-Freunde
SBI

ARX-LogoUnsere Zeitschrift ARX. Burgen und Schlösser in Bayern, Österreich und Südtirol wird 40 Jahre alt und erscheint damit seit 1979 regelmäßig zweimal jährlich. Nun mit einer Auflage von rund 5.000 Stück.

Seit heute sind die Inhalte der ARX digital recherchierbar. Dazu steht Ihnen das ARX-Register auf unserer Homepage zur Verfügung. Stöbern Sie darin und entdecken Sie die ARX von Neuem!

Unser Dank gebührt in erster Linie Frau Petra Niedziella M.A. (Hauptschriftleitung ARX) und als Fördererin des Projekts der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

Möge diese neue Datenbank dazu beitragen, dass die Inhalte der ARX einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden und die Zeitschrift leichter für die Forschung genutzt werden kann.

Das ARX-Register ist eine Datenbank, in der sachkundig die Hauptartikel und Nachrichtenbeiträge der seit 40 Jahren bestehenden Zeitschrift ARX (seit 1979) erfasst und verschlagwortet wurden. Sie ermöglicht Vereinsmitgliedern, Abonnenten und Interessierten die Suche nach Inhalt, Autor, Titel/Untertitel als auch nach Stichworten, Orts-/Objektangaben, Personen und Vereinsnachrichten. Daneben gibt es ein Gesamtverzeichnis im Umfang von derzeit über 200 Druckseiten.

Eine Datenbank nie fertig, die PDFs werden aber nach Fortschritt kontinuierlich aktualisiert.

Derzeit noch nicht verschlagwortet sind die Jahrgänge 1987–1991 und die Hefte 2/2017–2/2018. Dennoch, Sie werden schon jetzt vieles finden, was Sie vielleicht schon lange suchten. Für die noch nicht detailliert erfassten Hefte steht noch eine grobe Recherchemöglichkeit nach Autoren und Titeln zur Verfügung (Stand: 15. März 2019).

Wir freuen uns, wenn Sie diese Nachricht an Interessierte weitergeben.


13.03.2019 - Neuigkeiten im Frühjahr 2019
SBI

Das Jahr hat mit viel Schwung begonnen und viele neue Initiativen werden dieses Vereinsjahr prägen.

So bekommt die Trostburg die neue Straße, die Arbeiten dazu haben bereits begonnen. Auch die Kaiserbilder werden im heurigen „Maximilianjahr“ restauriert.
In Schloss Moos beginnen wir in diesen Tagen mit den Restaurierungsarbeiten im Innenbereich und bis Saisonsbeginn werden wir eine neue Küche im Hofbereich nutzen können. Auf der Burg Taufers wird das große Süddach saniert und die Burg Hocheppan bekommt einen neuen landwirtschaftlichen Geräteschuppen.
Für die kommende Generalversammlung sagen wir schon jetzt Agnes Gräfin Enzenberg Danke für Ihre GFastfreundschaft und auch dafür, dass wir anschließend einen Blick in die Kapelle werfen dürfen. Graf Michael Goess Enzenberg sorgt für die Weine des Weingutes Manincor in Liebeneich. Baron und Baronin Georg Eyrl danken wir für die Beherbergung zu Mittag im Ansitz Köstenholz, Dr. Leo Andergassen für die anschließende Führung durch die Pfarrkirche Terlan.


13.03.2019 - Grete Pardatscher geb. Masera (15.10.1930-13.03.2019) verstorben
SBI

Grete Pardatscher, ein treues Mitglied des Südtiroler Burgeninstitutes, ist heute verstorben. Grete Masera, Witwe nach dem Eppaner Zahnarzt Richard Pardatscher, war Eigentümerin der Burgruine Altenburg in Eppan (unmittelbar in der Nähe von Schloss Warth).

Grete PardatscherDort bewohnte sie ein kleines Häuschen, das sie mit viel Liebe hübsch einrichtete. Daneben wohnte sie in Bozen und in Oberbozen am Ritten. Auch dort schuf sie ein der Tradition verpflichtetes und gemütliches Zuhause und sorgte für eine kulturelle Belebung desselben. Ein breites kunsthistorisches Wissen, das sie sich im Laufe der Jahre aneignete, insbesondere durch ihre rege Teilnahme an Vorträgen und Studienreisen verschiedener Kulturvereine, zeichnete sie ebenso aus wie ihre Fähigkeit, andere für kulturelle Inhalte zu begeistern. So suchte sie gerne den Kontakt zu Menschen, die ihre Liebe zu einem schönen Ambiente oder zur Kunst teilten. Persönlichkeiten wie Nicolò Rasmo, Walther Amonn, Max Staffler, Anni Pernthaler oder Eddy v. Ferrari und Nachwuchstalente wie etwa (den mittlerweile arrivierten) Kunsthistoriker Leo Andergassen sah sie für sich und ihr Umfeld als kulturelle Bereicherung. Umgekehrt wurde Grete Pardatscher auch von Walter Amonn ins Vertrauen gezogen, als er ihr nach erfolgter Restaurierung über etliche Jahre die Betreuung von Schloss Moos-Schulthaus in Eppan überließ, bis diese Aufgabe vom Südtiroler Burgeninstitut übernommen wurde. Auch Hanns v. Klebelsberg beauftragte sie Mitte der 1990er Jahre mit dem Sekretariat des Wissenschaftlichen Beirats des Südtiroler Burgeninstituts, ehe Peter v. Hellberg diese Tätigkeit bis 1999 übernahm. Grete Pardatscher war unternehmungslustig und ein grundsätzlich positiv denkender Mensch, den viele in Erinnerung behalten werden. Das Südtiroler Burgeninstitut als Verwalter der Stiftung Walther Amonn nimmt aufrichtig Anteil am Schmerz der Töchter Nora und Christa über den traurigen Verlust ihrer Mutter. R.i.p.

Der Abschiedsgottesdienst wird am 16. März um 14.30 Uhr in St. Pauls in Eppan gefeiert, der Rosenkranz am 15.03. um 19 h in der Propsteikapelle in Bozen gebetet. (AH)


28.02.2019 - Neugestaltung der Webseite in Planung
SBI

Sollten Sie Wünsche und Anregungen uzur Neugestaltung der Webseite haben, bitte teilen Sie uns diese mit unter fachbibliothek@burgeninstitut.com


12.01.2019 - P. Josef Knapp verstorben
Trostburg

P. Josef Knapp (77), Comboni-Missionar aus Pfalzen, ist verstorben.

Er war nach dem Tod von Hochw. Alois Seeber (1934-2004) zum Pfarrer bzw. Pfarradministrator von Waidbruck bestellt worden und feierte in den letzten 14 Jahren regelmäßig mit uns das Patroziniumsfest auf der Trostburg. Er führte die Pfarrgemeinde auch unter dem Jahr, im Herbst, auf die Trostburger Wiese, um dort die Hl. Messe zu feiern und kam gerne zu den Veranstaltungen des Südtiroler Burgeninstituts. Er war es auch, der im Jahre 2005 das neu eröffnete Burgenmuseum segnete. Gerne erinnern wir uns an den Tag, als er mit den singenden, farbenfrohen "Finken Afrikas" durch die Trostburg zog. Sein gewiss auch schüchternes und doch sehr zugängliches Wesen, seine zum Wort Gottes nahe und unkonventionelle, von allzu strengen Regeln befreite Art wird uns in Erinnerung bleiben. Zahlreiche Predigten mit zur Reflexion einladenden und stets markant gesetzten Worten hat er uns hinterlassen. Sie bleiben in unseren Herzen.

Die Pfarrgemeinde verabschiedet ihren Hochw. P. Josef Knapp am Mittwoch, 16. Jänner 2019, mit einer hl. Messe um 19.30 Uhr. Das Südtiroler Burgeninstitut wird ihn zudem am Patroziniumstag des Mönchsvaters Antonius, am 17. Jänner 2019, um 10.30 Uhr in das Gebet einschließen. Er ruhe in Frieden.


29.12.2018 - Neujahrscocktail in Kaltern
SBI-Jugend

Ein großer Erfolg war der heurige Neujahrscocktail der SBI-Jugend mit ihrer Präsidentin Auguste Freiin von Hohenbühel. Die Jugend lud diesmal nach Kaltern in das Rote Haus von Dr. Andreas und Dr. Brigitte v. Lutterotti. Dier Hausherren freuten sich über den regen Zuspruch und die fleißigen Hände der Jugendmitglieder. Besonders erfreulich war die große Teilnehmerzahl unter den jugendlichen Mitgliedern und Freunden derselben. Sie sind schließlich der Garant dafür, dass die Arbeit des Südtiroler Burgeninstituts weitergeführt wird. Vereinspräsident Carl Philipp Baron Hohenbühel dankte für die Initiative der Jugend und die Bereitschaft der Hausherren, ihr Haus zu öffen. Er wünschte ein Gutes Neues Jahr, freute sich über viele Weitgereiste und berichtete vom Projekt Trostburger Straße im Jahre 2019. "Hoffentlich kommen auch wieder viele zum Patroziniuzm auf der Trostburg am 17. Jänner 2018", schloss der Präsident.


19.05.2018 - Trostburger Kräutermischungen 2017 erhältlich
Trostburg

Carmen Brauns baut im absolut naturbelassenem Umfeld der Trostburg seit 2016 auf ca. 1000 qm 41 verschiedene Kräuter an: 2500 Pflanzen. Der Kräuteranbau ist biologisch eingetragen, kontrolliert und zertifiziert. Kaum gedüngt und bislang ohne Pflanzenschutzmittel. 10 Kräutermischungen aus 41 verschiedenen Kräutern wurden 2017 abgefüllt.

Im Juli und August gibt es Führungen durch den Kräutergarten. Zum Angebot >>>

Angebot:
Miss T. – Die Frauen-Kräutermischung
Zitronenmelisse, Frauenmantel, Marokkanische Minze, Schafgarbe, Frauenbeifuß.
Eviva – Die erfrischend reinigende Kräutermischung
Apfelminze, Joccaminze, Brennessel, Ananasalbei Blätter & Blüten, Toronjil Morado Blätter & Blüten.
Verve – Die stärkend belebende Kräutermischung
Anisysop, Salbei, Spitzwegerich, Ringelblume, Kugelamarant.
Caprice – Die ausgleichend milde Kräutermischung
Grüner Hafer, Gewürzfenchel, Lindenblüten, Zitronengras, Kamille.
Blaue Stunde – Die erfrischend kräftigende Kräutermischung
Pferfferminze, Kornblume, Ysop, Eisenkraut.
Lila – Die Kräutermischung zum Aufatmen (10g)
Zitronenthymian, Malve, Kugelamarant, Königskerze.
1001 – Die würzig beruhigende Kräutermischung
Gewürzminze, Wüstenlavendel, Oswego Blätter & Blüten, Winterestragon, Lavendelblüten.
Love & Peace – Die frisch blumige Kräutermischung
Zitronenverbene, Zitronenmelisse, weiße Melisse, Kornblume, Holunder, Malve, Goldmelisse,
Rose, Sonnenblume.
Citas Choice – Die mild erfrischende Kräutermischung
Zitronenmelisse, Holunder, grüne Minze.
Artemideion – Die Kräutermischung für alle Fälle (15g)
Griechischer Bergtee mit Diptam Dost.

Preise:
Große Packung (20 g) und „Artemideion“: € 6,00
„Lila“ (10 g) : € 3,00

Bestellungen: unter 338 8097423 oder carmenbrauns@hotmail.com


01.08.2017 - Die "Trostburg-Tresl" ins rechte Licht gerückt
Trostburg

Der Film "Trostburg-Tresl" wurde erstmals am 14. Jänner 2013 im Bayerischen Rundfunk gezeigt und löste einige Reaktionen aus. Der Präsident des Südtiroler Burgeninstituts verfasste daraufhin einen "Offenen Brief" an den Filmmacher Arndt Wittenberg.

Er beinhaltet manche Aufklärung zu entstandenen Missverständnissen. Dieser "Offene Brief" wird hier als Zusatzinformation zum Film angeboten. Link zum Bayerischen Rundfunk

 

​Lieber Arndt Wittenberg,

gratuliere zum Filmsujet für dieses bewegende Filmepos im BR und auch für das feinfühlige Auge über die Tresl im Jahreslauf auf unserer Burg. (...) Die Trostburg zeigt sich im Film wie ein Gemälde, in dem so viel Erfreuliches nach über 45-jähriger Verwaltung durch das Südtiroler Burgeninstitut und seiner liebevollen, völlig selbstlosen und aufopfernden Belebungs-, Konservierungs- und Restaurierungstätigkeit immer wieder zu entdecken ist: Von den kürzlich hergerichteten Fenstern oder dem restaurierten warmen Kachelofen in Tresls Küche bzw. Stube bis hin zum hergerichteten Wirtschaftsgebäude bzw. Stadel, dem unmittelbaren Lebens- und Tätigkeitsbereich der Hauptprotagonistin. Die Hauptburg selbst hat in den vergangenen 45 Jahren, insbesondere in den letzten zwölf Jahren, eine Rundumerneuerung der gesamten Dachlandschaft, der Innen- und Außenfassaden, viel Ruinensicherungen und auch Instandsetzungen im Innenbereich erleben dürfen, auch das kommt ausgezeichnet ins Bild.

Der auf die Person von Tresl zugeschnittene Filmbeitrag weckt zu Recht wertvolle Emotionen, die uns in der heutigen Zeit einfach gut tun, wie auch zahlreiche Reaktionen auf den Film zeigen. Damit aber Tresls Verhältnis zum heutigen Eigentümer nicht wie im Film, vielleicht doch verzerrt und etwas negativ belastet, zurückbleibt, folgend ein paar Feststellungen, die bei eventuellen Fragen an Ihre Redaktion kommuniziert gehören. Ich möchte das durchaus auch kritisch verstanden wissen, weil im Schnitt des Films - meiner Meinung nach - Möglichkeiten, Einseitigkeiten zu relativieren, ausgelassen wurden, auch wenn natürlich das bewegende Menschenbild von Tresl im gewollten Fokus stehen musste.

·          Das Südtiroler Burgeninstitut hat die Burg und alle Nebengebäude (mit der Turnierwiese und dem Wäldchen um die Burg) in einem stark verwahrlosten Zustand von den Grafen Wolkenstein im Jahre 1967 im guten Einvernehmen gekauft, um sie vor dem Verfall zu retten. Es waren jedoch keine weiteren zu bearbeitenden Grundflächen dabei. Ehrenamtlicher Idealismus, um die öffentliche und private Pflicht zur Erhaltung unseres Kulturerbes einzufordern, war die alleinige Antriebsfeder, diesen Kauf zu tätigen.

·          Die von Tresl bearbeiteten Flächen haben über die Zeitspanne 1967 bis 2011 nicht zur Burg gehört, sondern einer Mailänder Unternehmerfamilie. Das heißt, Tresl hat den größten Teil ihres Lebens zwar die Wiesen bearbeitet, aber nicht für das Burgeninstitut, sondern als Pächterin der Mailänder Unternehmer.

·         Das Burgeninstitut hat der Tresl von Anfang an Wohnplatz und Strukturen, Gärten u.s.w. gerne kostenlos zur Nutzung überlassen, so auch den Stall und den Stadel für Vieh und Heu. Investitionen in Infrastrukturen, wie zum Beispiel den Stadel, waren zeitlebens durch das Burgeninstitut getätigt worden.

·          Seit dem Jahre 2012 ist es dem Südtiroler Burgeninstitut durch Kauf von der Mailänder Unternehmerfamilie gelungen, auch bewirtschaftender Eigentümer der umliegenden Flächen (Wein, Wald und Wiesen, die alle einmal vor unserer Zeit zur Trostburg gehörten) zu werden.

·          Tresl ist seit dem Rückkauf durch das Burgeninstitut fix, ihre Familienmitglieder saisonal bei uns angestellt. Unsere erste Heuernte wurde mit Hilfe von Tresl und ihrer Familie eingebracht. In die Führungssaison war Tresl von Anfang an eingebunden. Weitere Burgführer stehen ihr zur Seite. Größere Veranstaltungen und Unternehmungen werden immer von der Vereinsleitung aus organisiert und assistiert. Alle Arbeitsschritte, die über den normalen Lebensalltag von Tresl hinausgehen, werden stets gemeinsam besprochen und abgestimmt.

·         An anderer Stelle erwähnte Tresl das Südtiroler Burgeninstitut als besten Burgherrn, den sie sich vorstellen könne. Dass nun Tresl seit knapp einem halben Jahrhundert mit dem Eigentümer Südtiroler Burgeninstitut und seinen Verwaltern in glücklicher und zufriedener Symbiose auf der Burg lebt, zeigt doch sehr deutlich, dass dieser begangene Weg der richtige ist, auch wenn gewisse komplexe Fragen für die Zukunft noch nicht geklärt sind.

Insgesamt freue ich mich aber über die vielen Reaktionen und würde mich ebenfalls freuen, Kommentare von bayerischer Seite zu bekommen. Von den "Lebenslinienfans" erwarten wir uns eine gute Mundwerbung für unsere Burg. Mögen viele Besucher kommen, um Burg und Tresl, aber auch uns zu erleben.

Herzliche Grüße,

Carl Philipp Baron Hohenbühel
St. Michael Eppan, den 16.01.2013